Mittwoch, 22. August 2012

Außergewöhnliche Benefits für Mitarbeiter: Best Practice von Google und Co.

Facebook-Titelbild von Sweetgreen
Betriebsrente, Dienstwagen, subventioniertes Mittagessen… alles nette Benefits, die sich jedoch kaum noch als Differenzierungsfaktor eignen. Einige Firmen versuchen sich deswegen durch besonders interessante Benefits auf dem Arbeitsmarkt zu differenzieren. In meinem heutigen Blog-Beitrag möchte ich die Beispiele vorstellen, die mich bei meiner Recherche für diesen Artikel am meisten begeistert haben, wie sich Unternehmen mit außergewöhnlichen Benefits als interessante Arbeitgeber darstellen können. Bei den folgenden Beispielen handelt es sich um zusätzliche Benefits, die keineswegs als Gegenentwurf zu vielen sinnvollen Benefits und Arbeitsbedingungen gelten, sondern eher als Ergänzung. Es muss ja nicht immer erst so weit kommen, dass öffentlich gegen schlechte Arbeitsbedinungen protestiert wird...



Loyalitäts-Geschenke: 
Die U.S.-amerikanische Firma Sweetgreen bietet Ihren Mitarbeitern nicht nur jeden Tag einen kostenlosen (selbst-hergestellten) Salat zum Mittagessen bereit – Sweetgreen bedankt sich bei seinen Mitarbeitern sehr direkt für deren Loyalität. 


Die Facebook-Fanpage von Sweetgreen - Mit Salatideen als Titelbild

Das Programm nennt sich Shades of Green. Jeder Mitarbeiter bekommt ein grünes T-Shirt, wenn er bei Sweetgreen anfängt und mit jedem Jahr Unternehmenszugehörigkeit bekommt man ein neues T-Shirt in einem etwas dunkleren Grün. Zusätzlich gibt es noch ein paar nette Dinge für jedes weitere Jahr: Nach einem Jahr bekommt man grüne Sneakers, nach zwei Jahren bekommt man einen iPod-Nano… natürlich nur in grün. Nach drei Jahren bekommt man ein grünes Fahrrad. 


Kulinarische Highlights: 
Mit subventioniertem Kantinen-Einheitsfraß der trotzdem noch jenseits der 5€-Marke liegt, bekommt man heutzutage bei keinem Bewerber mehr als ein müdes Lächeln auf die Lippen. Google bietet seinen Mitarbeitern ein Rund-Um-Sorglos-Paket an. Kostenloses Frühstück, Mittag- und Abendessen, kostenlose 18 (!) Kaffeesorten und (was mich im ersten Moment verwundert hat… im zweiten Moment jedoch nicht) kostenloses Bier. Mehr dazu ist hier zu finden.

Soziales fördern: 
Vodafone gibt seinen Mitarbeitern die Möglichkeit bis zu drei Monate am Stück frei für soziale Projekte oder humanitäre Hilfsprojekte unter voller Lohnfortzahlung zu nutzen. 
Ähnliche Projekte werden (wenn auch zum Teil mit anderer Schwerpunktsetzung) beispielsweise bei Microsoft oder Gruner und Jahr umgesetzt.

Individuelles Büro-Design: 
Die U.S.-amerikanische Firma Asana gewährt seinen Mitarbeitern ein Budget von 10.000 $ um ihr Büro individuell zu gestallten. Laut eigenen Aussagen finden sich in diesen Büros unter anderem einige 30-Zoll-Bildschirme wieder (deutlich größer als mein Bildschirm…).  

Daneben gibt es viele Firmen, die das Aussehen und die Funktionalität ihrer Räumlichkeiten besonders extravagant und stylisch gestaltet haben. Prominente Beispiele sind hierbei Google und Facebook.

Hier eine MTV-Reportage über das Arbeiten bei Facebook:

Ein weiteres schönes aber deutlich weniger bekanntes Beispiel ist die niederländische Landesgesellschaft von Vodafone.  Es gibt sicherlich noch viele weitere herausragende Benefits, welche Unternehmen anbieten. Wenn Sie noch Ideen für die Ergänzung meiner Liste haben – schreiben Sie! 


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