Montag, 9. November 2015

Wind of Change - in eigener Sache


Heute poste ich ausnahmsweise mal in eigener Sache - und das aus gutem Grund. Aber alles der Reihe nach. Nach meinem inhaltlichen Ausflug in den Bereich der generalistischen Personalarbeit, habe ich mich aus vielerlei Gründen dazu entschlossen, wieder in MEINEN Bereich zu wechseln. Wieder in den Bereich, der mich seit mittlerweile 9 Jahren fasziniert, nie losgelassen hat und bei allem Stress auch die meiste Freude bereitet. Inhaltlich ist das gesamte Themenfeld der Personalbeschaffung eine Herzensangelegenheit für mich. Seit dem 01. November arbeite ich nun endlich wieder in dem Bereich Recruiting und Personalmarketing - als Leiter Recruiting & Personalmarketing bei BearingPoint.


Nach knappp drei ereignisreichen  und sehr lehrreichen Jahren bei Elégance GmbH & Co. KG bzw. deren Holding (u.a. mehrere Investorenwechsel, eine Insolvenz und darauf folgend eine erneute wirtschaftliche Schieflage), war die Zeit reif für eine Veränderung. Ich habe in dieser Zeit viele tolle Kollegen und Chefs kennengelernt von denen ich viel lernen konnte. Arbeitsrecht, Insolvenzrecht, Lohn- und Gehaltsabrechnung, Arbeitsschutz, Gesundheitsmanagement... die Liste der Themen, die für mich fast komplett neu waren und die ich in den letzten drei Jahren gelernt habe, war - gefühlt -  endlos lang und hat mir so manch eine schlaflose Nacht und so manch ein Wochenende gekostet. Aber es liegt nicht in meinem Naturell, lange zurück zu schauen.

Bei diesem Schritt habe ich hundertprozentig auf meine innere Stimme gehört. Eine der wichtigsten Dinge, die ich in den letzten Jahren gelernt habe. Nachdem ich angefangen hatte, mich intensiver auf dem Arbeitsmarkt umzuschauen, habe ich recht schnell einige Vorstellungsgespräche geführt - wie immer im Leben liefen manche besser und manche schlechter. In Summe war jedoch kein Gespräch dabei, bei dem ich sowohl von den Inhalten als auch den handelnden Personen so überzeugt war, wie bei Bearingpoint.

Eine der Prämissen in meinem Leben ist "Liebe was du tust oder überlege, was du daran ändern kannst" und das gilt insbesondere für etwas so zeitintensives wie dem eigenen Job - oder um es mit den Worten von Steve Jobs zu sagen:

"Your work is going to fill a large part of your life, and the only way to be truly satisfied is to do what you believe is great work. And the only way to do great work is to love what you do. If you haven't found it yet, keep looking. Don't settle. As with all matters of the heart, you'll know when you find it. And, like any great relationship, it just gets better and better as the years roll on. So keep looking until you find it. Don't settle." (Steve Jobs)

Damit reihe ich mich ein, in einer lange Schlange von Wechseln von festen Bestandteilen der HR-Community, die in letzter Zeit stattgefunden haben. Wechsel, so wie bei Marcus Fischer, Jürgen Sorg oder Jörg Buckmann.

Kommentare:

  1. Sehr interessant, vor allem für mich im Bereich "Human Resource Management"! Man sollte immer das machen, was einem am meisten gefällt! LG

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  2. Lieber Herr Verhoeven,

    ich wünsche Ihnen einen guten Start bei BearingPoint. Was ich aus Ihrem Artikel mitgenommen habe ist, dass man viel häufiger auf seine innere Stimme hören sollte. Das gilt übrigens nicht nur für die Arbeitswelt... ;-)

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